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Leitfaden für Finanzberater, Versicherungsvermittler und Vermögensverwalter · Stand September 2026

CRM für Finanzdienstleister: Auswahl, Pflichten und Kosten

30 Tage inkl. HighLevel Bootcamp über diese Seite · 14 Tage laut öffentlicher Preisseite

Ein CRM ordnet Interessenten, Kunden, Termine und Wiedervorlagen. Im Finanzvertrieb muss es zusätzlich mit Gesundheitsdaten, Beratungsdokumentation, Gesprächsaufzeichnung und Aufbewahrungsfristen von fünf bis zehn Jahren zusammenpassen. Diese Seite zeigt, welche Pflichten für welche Berufsgruppe gelten, was ein CRM davon übernehmen kann und was nicht, was die Systeme laut ihren Preisseiten kosten und wie Sie GoHighLevel in einem echten Konto selbst prüfen.

  • 26Quellen mit Abrufdatum
  • 6Systeme mit belegtem Preis
  • 3Normen im Wortlaut
BeratungsakteVom ersten Kontakt bis zur Betreuung: was das CRM übernimmt, was Ihre Pflicht bleibt
  1. Anfrage

    CRM: Herkunft, Zuständigkeit, Eingangsbestätigung

    Pflicht: Einwilligung für Werbung UWG

  2. Erstgespräch

    CRM: Buchungslink, Erinnerung

    Pflicht: Vorab über Aufzeichnung informieren WpHG · FinVermV

  3. Bedarfsanalyse

    CRM: Protokollvorlage am Kontakt

    Pflicht: Wünsche und Bedürfnisse erfragen VVG § 61

  4. Empfehlung

    CRM: Aufgabe „Dokumentation senden“

    Pflicht: Textform, Geeignetheitserklärung VVG § 62 · FinVermV § 18

  5. Abschluss

    CRM: Stufe, Übergabe an den Bestand

    Pflicht: Aufbewahren 5 bis 10 Jahre WpHG · GwG · FinVermV

  6. Betreuung

    CRM: Wiedervorlage, Jahresgespräch

    Pflicht: Löschen, wenn der Zweck entfällt DSGVO Art. 5

CRMIhre PflichtPflichten im Detail

Kapitel 01

Wofür Sie ein CRM brauchen

  • Welche Pflichten gelten, hängt an Ihrer Erlaubnis: § 34d, § 34f/h GewO oder WpHG.
  • Ein Vertriebs-CRM arbeitet vor dem Vertrag; Bestände und Depots liegen in eigenen Systemen.
  • Zehn Aufgaben und vier typische Ausgangslagen zeigen, wo der Nutzen liegt.
Zielgruppen

Für wen diese Seite gilt, und wo ein CRM endet

„Finanzdienstleister“ ist kein einheitlicher Beruf. Welche Pflichten Ihr CRM berühren, hängt an Ihrer Erlaubnis.

Versicherungsvermittler und Versicherungsmakler

Wer Versicherungen vermittelt, muss Wünsche und Bedürfnisse des Kunden erfragen, die Gründe für jeden Rat angeben und das dokumentieren, und zwar vor Vertragsschluss in Textform. Ein CRM kann Bedarfsfragen, Gesprächsnotizen und den Versand der Dokumentation an einem Kontakt zusammenführen. Die Bestandsverwaltung mit Vertragsdaten der Versicherer liegt in vielen Büros in einem Maklerverwaltungsprogramm; ein Vertriebs-CRM ersetzt es nicht, sondern arbeitet davor: bei Anfrage, Erstgespräch und Wiedervorlage. [1]

Finanzanlagenvermittler und Honorar-Finanzanlagenberater

Mit einer Erlaubnis nach § 34f oder § 34h GewO gilt die FinVermV. Sie verlangt eine Geeignetheitserklärung auf einem dauerhaften Datenträger vor Vertragsschluss, die Aufzeichnung von Telefongesprächen und elektronischer Kommunikation zur Vermittlung und Beratung, den Schutz dieser Aufzeichnungen gegen Verfälschung und eine Aufbewahrung von zehn Jahren. Diese Gruppe hat die strengsten Anforderungen an die Frage, wo ein Gespräch und seine Dokumentation am Ende liegen. [2]

Vermögensverwalter und Wertpapierinstitute

Wertpapierdienstleistungsunternehmen zeichnen Telefongespräche und elektronische Kommunikation zu bestimmten Geschäften nach § 83 WpHG auf, informieren ihre Kunden vorab und bewahren die Aufzeichnungen fünf Jahre auf. Depotführung, Orderabwicklung und Portfoliobewertung laufen in eigenen Systemen. Ein CRM ist hier die Schicht für Akquise, Termine und Beziehungspflege. [3]

Immobiliardarlehensvermittler, Banken und Finanzunternehmen

Für Immobiliardarlehensvermittler gelten eigene Vorschriften, die diese Seite nicht auswertet; prüfen Sie sie gesondert. Banken und größere Finanzunternehmen arbeiten mit einem Kernbanksystem und haben meist eine IT-Abteilung, Auslagerungsvorgaben und Einkaufsprozesse, die weit über die Wahl einer Software hinausgehen. Für sie ist diese Seite eine Übersicht der Kriterien, keine Kaufempfehlung.

GoHighLevel für Ihren Vertrieb testen

Sinnvoll für den Teil vor dem Vertrag: Anfrage, Erstgespräch, Wiedervorlage, Kommunikation.

Aufgaben

Was ein CRM im Finanzvertrieb konkret erledigt

Zehn Aufgaben, die ein CRM in einer Beratungspraxis übernehmen kann. Jede davon ist im Testkonto prüfbar.

Interessenten erfassen und zuordnen

Anfragen aus Website, Empfehlung, Telefon und Veranstaltung landen an einer Stelle, mit Herkunft und Zeitpunkt. Wer sie bearbeitet, ist festgelegt, bevor die erste Rückmeldung fällig ist. In GoHighLevel lässt sich ein solcher Eingang als Auslöser eines Workflows nutzen, etwa ein ausgefülltes Formular. [4]

Kunden als Akte führen

Kontaktdaten, Gesprächsverlauf, offene Aufgaben und vereinbarte nächste Schritte an einem Datensatz. Wichtig im Finanzbereich: Welche Felder brauchen Sie wirklich? Einkommen, Gesundheitsangaben oder Risikoprofile gehören nur dann ins CRM, wenn Rechtsgrundlage und Schutzmaßnahmen geklärt sind. Mehr dazu unter Datenschutz.

Verkaufschancen in Stufen führen

Eine Pipeline zeigt, wo jede Beratung steht: angefragt, Erstgespräch, Bedarfsanalyse, Angebot, Entscheidung. Jede Stufe ist ein Schritt im Beratungsablauf. Der Nutzen entsteht erst, wenn Sie festlegen, wann ein Vorgang in die nächste Stufe wechselt und wer das entscheidet. [5]

Wiedervorlagen und Fristen auslösen

Jahresgespräch, Ablauf einer Zinsbindung, Beitragsanpassung, Überprüfung einer Anlage: Solche Termine entstehen aus Daten, die Sie bereits haben. Ein Workflow kann aus einem Datum eine Aufgabe oder eine Nachricht machen. Prüfen Sie im Test, ob ein Datumsfeld als Auslöser in der Form funktioniert, die Sie brauchen. [4]

Termine vergeben lassen

Ein Buchungslink für Erstgespräche spart die Abstimmung per E-Mail. Der Kalender lässt sich mit Google Kalender synchronisieren. Ob Ihr eigener Kalender (etwa Microsoft 365 oder Exchange) ebenso angebunden wird, klären Sie vor dem Kauf. [6]

Kommunikation am Kontakt bündeln

E-Mail, SMS und Telefon aus dem Kontaktprofil heraus, mit Verlauf. Das ersetzt nicht die Pflicht, Werbung nur mit Einwilligung zu versenden, und es ersetzt keine vorgeschriebene Gesprächsaufzeichnung. Es verhindert aber, dass eine Kundenfrage in einem persönlichen Postfach liegen bleibt. [7][8]

Kontakte segmentieren

Nach Lebensphase, Produktinteresse, Region oder Betreuer. Segmente sind die Grundlage für gezielte Einladungen, zum Beispiel zu einem Termin vor Jahresende. Legen Sie Segmente nach Merkmalen an, die Sie auch erklären könnten, wenn ein Kunde Auskunft nach der DSGVO verlangt.

Interaktionen nachvollziehen

Wer hat wann mit wem gesprochen, was wurde vereinbart? Im Team ist das die Voraussetzung dafür, dass ein Kunde nicht zweimal in einer Woche von zwei Beratern angerufen wird. Anrufe über die eingebaute Telefonie werden mit Zeitpunkt, Dauer und Status am Kontakt protokolliert. [8]

Mehrere Abläufe parallel führen

Altersvorsorge, Absicherung, Finanzierung und Geldanlage folgen unterschiedlichen Schritten. Getrennte Pipelines halten die Stufen sauber, statt alle Beratungen in eine Liste zu drücken. Planen Sie am Anfang höchstens zwei oder drei; jede zusätzliche Pipeline braucht jemanden, der sie pflegt.

Vertrieb messen

Wie viele Anfragen kamen, wie viele wurden zu Terminen, wie viele zu Abschlüssen, und wie lange hat es gedauert? Diese Zahlen entstehen nur, wenn die Stufen gepflegt werden. Achtung im Team: Auswertungen über einzelne Mitarbeiter sind Beschäftigtendaten, und mit Betriebsrat ist dessen Mitbestimmung zu beachten. [9]

Praxis

Vier typische Ausgangslagen, und was ein CRM daran ändert

Vier Situationen, die in Beratungsbüros häufig vorkommen. Keine Einzelfälle mit Namen und Zahlen, sondern Muster, mit dem, was Sie im Test prüfen.

Kundenverwaltung

Der Kundenbestand liegt in Tabellen

Ausgangslage
Ein selbständiger Berater führt Kunden, Geburtsdaten, Vertragsenden und Gesprächsnotizen in mehreren Tabellen und plant die Woche mit dem Kalender.
Das Problem
Fristen fallen erst auf, wenn es knapp wird. Empfehlungen stehen in einer eigenen Liste, die selten geöffnet wird. Wer sich gemeldet hat, wartet zu lange auf eine Antwort.
Mit CRM
Ein Datensatz je Person, Wiedervorlagen aus Datumsfeldern, neue Anfragen mit festem Ablauf. Die Wochenplanung wird zur Liste der fälligen Aufgaben.
Im Test prüfen
Importieren Sie einen echten Auszug Ihrer Tabelle ins Testkonto, mit allen Unsauberkeiten, und bauen Sie eine Wiedervorlage aus einem Datumsfeld.
Grenze
Das CRM ist so gut wie die Daten, die hineinkommen. Doppelte Einträge und leere Felder bereinigen Sie vorher oder beim Import.[4]

Dokumentation

Die Dokumentation ist verstreut

Ausgangslage
Ein Vermittlerbüro mit mehreren Beratern protokolliert Gespräche, aber in E-Mail-Anhängen, Notizen und Dateien auf verschiedenen Rechnern.
Das Problem
Wenn eine Beratung Jahre später nachgewiesen werden muss, beginnt eine Suche. Unvollständige Protokolle fallen erst dann auf.
Mit CRM
Eine einheitliche Vorlage für das Gesprächsprotokoll, am Kontakt abgelegt, mit Datum und Verfasser. Jeder im Team findet die Akte an derselben Stelle.
Im Test prüfen
Legen Sie im Test eine Protokollvorlage an und prüfen Sie, wie Sie ein vollständiges Kundendossier wieder herausbekommen: als Export, mit Anlagen.
Grenze
Ein CRM ist kein revisionssicheres Archiv. Das Änderungsprotokoll von HighLevel wird nach 60 Tagen gelöscht, die Aufbewahrungsfristen betragen fünf bis zehn Jahre. Die Ablage für die Frist planen Sie getrennt.[10][2]

Teamarbeit

Das Team wächst schneller als die Ordnung

Ausgangslage
Eine Maklerei stellt innerhalb kurzer Zeit mehrere Berater ein. Jeder arbeitet mit eigener Ablage und eigener Methode.
Das Problem
Kunden werden doppelt angesprochen, neue Kollegen wissen nicht, was bereits besprochen wurde, und die Einarbeitung hängt an einzelnen Personen.
Mit CRM
Gemeinsame Datenbasis, klare Zuständigkeit je Kontakt und Rollen: Ein Nutzer kann so eingestellt werden, dass er nur die ihm zugewiesenen Kontakte und Verkaufschancen sieht.
Im Test prüfen
Legen Sie im Test zwei Nutzer an, einen mit der Einstellung „Only Assigned Data“, und prüfen Sie, was der zweite Nutzer in Kontakten, Kalender und Auswertungen sieht.
Grenze
Rollen ersetzen keine Regeln. Wer einen Kontakt übernimmt und wann er ihn abgibt, legen Sie schriftlich fest.[11]

Kommunikation

Anfragen gehen im Postfach unter

Ausgangslage
Ein Finanzierungsvermittler bearbeitet Anfragen allein über sein persönliches Postfach und stimmt Termine per E-Mail ab.
Das Problem
In Spitzenzeiten bleiben Nachrichten liegen. Wer lange keine Antwort bekommt, fragt woanders an.
Mit CRM
Jede neue Anfrage löst eine Eingangsbestätigung aus, mit den nächsten Schritten und einem Link zur Terminbuchung. Morgens stehen alle offenen Anfragen in einer Liste.
Im Test prüfen
Bauen Sie im Test genau diesen Ablauf: Formular, Bestätigung, Buchungslink, Aufgabe. Messen Sie, wie lange die Einrichtung dauert.
Grenze
Automatische Antworten müssen inhaltlich stimmen. Eine Bestätigung darf nichts zusagen, was erst die Beratung klären kann.[4][6]
Diese Abläufe im Testkonto nachbauen

Nehmen Sie die Lage, die Ihrer am nächsten kommt, und bauen Sie sie in den ersten Tagen nach.

Kapitel 02

Was Recht und Aufsicht verlangen

  • Gesundheitsdaten sind besonders geschützt (Art. 9 DSGVO, § 22 BDSG).
  • Dokumentation, Geeignetheitserklärung und Aufzeichnung treffen Sie, nicht das CRM.
  • Aufbewahrung fünf bis zehn Jahre, das Audit-Log von HighLevel hält 60 Tage.
DSGVO

Datenschutz: welche Daten ins CRM gehören, und unter welchen Bedingungen

Kein CRM ist „DSGVO-konform“ aus sich heraus. Konform ist eine Verarbeitung, und die verantworten Sie.

Finanzberatung berührt Daten, die besonders geschützt sind. Bei Berufsunfähigkeits-, Kranken- oder Lebensversicherungen sind das Gesundheitsangaben. Die DSGVO untersagt deren Verarbeitung grundsätzlich und lässt sie nur unter den Ausnahmen des Art. 9 Abs. 2 zu. Das deutsche Recht verlangt dann zusätzlich angemessene und spezifische Schutzmaßnahmen: nachträglich überprüfbar, wer Daten eingegeben oder geändert hat, geschulte Beteiligte, beschränkter Zugang. [12][13]

Art. 9 Abs. 1 DSGVO[12]
„Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, aus denen […] hervorgehen, sowie die Verarbeitung von […] Gesundheitsdaten […] einer natürlichen Person ist untersagt.“

Die praktische Folge für die Auswahl: Entscheiden Sie zuerst, ob Gesundheitsangaben überhaupt ins Vertriebs-CRM gehören. Oft genügt dort ein Hinweis wie „Risikoprüfung läuft“, während die Angaben selbst im Antragsprozess des Versicherers oder im Maklerverwaltungsprogramm bleiben. Jedes Feld, das Sie nicht anlegen, müssen Sie weder schützen noch löschen.

Auftragsverarbeitung und Übermittlung in die USA

Wer ein CRM eines Anbieters nutzt, bleibt Verantwortlicher und darf nur Auftragsverarbeiter mit hinreichenden Garantien einsetzen (Art. 28 DSGVO). HighLevel stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag bereit, ordnet sich darin als Auftragsverarbeiter ein, verweist auf Standardvertragsklauseln und gibt eine Zertifizierung nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework an. Nach eigener Angabe liegt die Produktinfrastruktur in den USA, betrieben bei Google Cloud und Amazon Web Services. Einen Datenstandort in der EU nennt die Sicherheitsübersicht nicht. [12][14][15]

Was Sie vor dem Einsatz klären

  • Rechtsgrundlage je Datenart: Vertrag, Einwilligung, berechtigtes Interesse, und für Gesundheitsdaten die Ausnahme nach Art. 9 Abs. 2.[12]
  • Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen und abgelegt, Liste der Unterauftragsverarbeiter gelesen.[14]
  • Übermittlung in die USA dokumentiert: Zertifizierung nach dem Data Privacy Framework am Tag des Abschlusses in der offiziellen Liste geprüft.[14]
  • Datenschutz-Folgenabschätzung, wenn besondere Kategorien in größerem Umfang verarbeitet werden: mit Ihrem Datenschutzbeauftragten klären.
  • Löschkonzept: welche Daten wann gelöscht werden, und welche wegen einer Aufbewahrungspflicht nicht.[12]
Beratung

Beratungsdokumentation und Geeignetheitserklärung

Versicherungsvermittler dokumentieren Wünsche, Bedürfnisse und die Gründe ihres Rats und übermitteln diese Dokumentation vor Vertragsschluss in Textform. Finanzanlagenvermittler übergeben Privatkunden vor Vertragsschluss eine Geeignetheitserklärung auf einem dauerhaften Datenträger, die erläutert, wie die Empfehlung auf Präferenzen, Anlageziele und sonstige Merkmale abgestimmt wurde. [1][2]

§ 61 Abs. 1 Satz 2 VVG[1]
„Er hat dies unter Berücksichtigung der Komplexität des angebotenen Versicherungsvertrags nach § 62 zu dokumentieren.“

Was ein CRM dazu beitragen kann: eine feste Reihenfolge der Schritte, eine Protokollvorlage mit Pflichtfeldern, eine Aufgabe „Dokumentation versenden“, die vor dem Abschluss erledigt sein muss, und ein Datensatz, an dem Protokoll und Versandnachweis hängen. Was es nicht kann: entscheiden, ob Ihre Dokumentation inhaltlich genügt. Das bleibt Ihre Verantwortung, und bei Zweifeln die Ihres Haftpflichtversicherers oder Verbands.

Aufzeichnung

Telefon und elektronische Kommunikation aufzeichnen

Zwei Regelwerke verlangen eine Aufzeichnung: § 83 WpHG für Wertpapierdienstleistungsunternehmen und § 18a FinVermV für Finanzanlagenvermittler und Honorar-Finanzanlagenberater. Beide verlangen, Kunden vorab zu informieren. Die FinVermV verlangt zusätzlich Schutz gegen nachträgliche Verfälschung und unbefugte Verwendung, und der Anleger kann jederzeit eine Kopie verlangen. [3][2]

§ 83 Abs. 5 WpHG[3]
„Hat das Wertpapierdienstleistungsunternehmen seine Kunden nicht vorab über die Aufzeichnung der Telefongespräche oder der elektronischen Kommunikation informiert oder hat der Kunde einer Aufzeichnung widersprochen, darf das Wertpapierdienstleistungsunternehmen für den Kunden keine telefonisch oder mittels elektronischer Kommunikation veranlassten Wertpapierdienstleistungen erbringen“

Für die Wahl eines CRM heißt das: Wenn Sie aufzeichnungspflichtig sind, ist die Telefonie im CRM nur dann der richtige Kanal, wenn ihre Aufzeichnung diese Anforderungen erfüllt und für die ganze Frist gesichert ist. Die Dokumentation von HighLevel beschreibt eine Telefonie, die Anrufe mit Zeitpunkt, Dauer und Status protokolliert. Eine Aussage zu Aufzeichnungen nach WpHG oder FinVermV enthält sie nicht. Klären Sie das schriftlich, oder führen Sie aufzeichnungspflichtige Gespräche über ein dafür eingerichtetes System. [8]

Fristen

Aufbewahrung: fünf bis zehn Jahre gegen 60 Tage Protokoll

Die wichtigste Zahl für die Auswahl steht nicht auf einer Preisseite.

Die Aufbewahrungsfristen im Finanzvertrieb sind lang: fünf Jahre für Aufzeichnungen nach dem WpHG und für Sorgfaltsangaben nach dem Geldwäschegesetz, sechs Jahre für Handelsbriefe, zehn Jahre für die Unterlagen nach der FinVermV. Das Änderungsprotokoll (Audit-Log) von HighLevel bewahrt Einträge nach Angabe des Herstellers 60 Tage auf und löscht sie dann. [3][17][18][2][10]

Aufbewahrungsfristen gegen das Änderungsprotokoll des CRM (maßstabsgetreu, in Tagen)
  1. Audit-Log in HighLevel[10] 60 Tage
  2. Aufzeichnungen nach § 83 WpHG[3] 5 Jahre
  3. Sorgfaltsangaben nach § 8 GwG[17] 5 Jahre (höchstens 10)
  4. Handelsbriefe nach § 257 HGB[18] 6 Jahre
  5. Unterlagen nach § 23 FinVermV[2] 10 Jahre

Daraus folgt eine einfache Regel: Das CRM ist der Arbeitsplatz, nicht das Archiv. Legen Sie fest, welche Unterlagen zu welchem Zeitpunkt aus dem CRM in eine Ablage mit ausreichender Frist gehen, und prüfen Sie im Test, wie der Export aussieht. Das Protokoll lässt sich als CSV-Datei exportieren; wenn Sie Änderungen länger nachweisen wollen, müssen Sie diesen Export selbst regelmäßig sichern. [10]

Die Gegenrichtung gilt ebenso: Die DSGVO verlangt, Daten nicht länger zu speichern als nötig, und das Geldwäschegesetz verlangt die Vernichtung spätestens nach zehn Jahren. Ein Löschkonzept braucht deshalb zwei Spalten: bis wann aufbewahren, ab wann löschen. [12][17]

Akquise

Lead-Management: was bei Anruf und E-Mail erlaubt ist

Ein CRM macht Ansprache leicht, auch unzulässige. Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern setzt eine vorherige ausdrückliche Einwilligung voraus; für Werbung per E-Mail gelten eigene Regeln mit einer engen Ausnahme für Bestandskunden. Für Finanzberater, deren Kunden fast immer Verbraucher sind, heißt das: Gekaufte Adresslisten und ungefragte Anrufe sind kein Weg, und ein CRM, das sie bequemer macht, erhöht nur das Risiko. [19]

Was ein CRM hier leisten soll: bei jedem Kontakt festhalten, woher er kommt und wofür er eingewilligt hat, und diesen Nachweis mit dem Kontakt speichern. Prüfen Sie im Test, ob sich eine Einwilligung als Feld mit Datum und Quelle anlegen lässt und ob ein Workflow Kontakte ohne Einwilligung von Werbenachrichten ausschließt.

Sicherheit

Zugriff, Rollen und Verschlüsselung

Nach eigenen Angaben verschlüsselt HighLevel Daten bei der Übertragung mit TLS 1.2 oder 1.3 und im Ruhezustand mit AES-256, protokolliert Anmeldungen und Aktivitäten und verweist auf eine SOC 2 Type II-Zertifizierung. Diese Angaben sind Selbstauskünfte; den Prüfbericht können Sie beim Anbieter anfordern. [15]

  • Zwei-Faktor-Anmeldung mit Authenticator-App (TOTP) ist verfügbar. Prüfen Sie, ob Sie sie für alle Nutzer vorschreiben können.[20]
  • Rollen: Admin mit vollem Zugriff, User mit eingeschränkten, einzeln einstellbaren Rechten.[11]
  • „Only Assigned Data“: Ein Nutzer sieht nur die ihm zugewiesenen Kontakte und Verkaufschancen. Für Büros mit mehreren Beratern ist das die wichtigste Einstellung.[11]
  • Audit-Log: wer was wann geändert hat, 60 Tage lang, als CSV exportierbar.[10]
Abgrenzung

Was ein CRM nicht ersetzt

  • Maklerverwaltungsprogramm: Vertragsbestände, Courtagen, Datenaustausch mit Versicherern.
  • Kernbanksystem, Depot- und Portfoliosysteme: Konten, Orders, Bewertungen.
  • Aufzeichnungssystem nach WpHG oder FinVermV, wenn Sie aufzeichnungspflichtig sind.[3][2]
  • Archiv für Fristen von fünf bis zehn Jahren.[10]
  • Rechtliche Prüfung: Kein System macht eine Beratung oder eine Verarbeitung rechtmäßig.

Wer das vorher klärt, kauft das CRM für das, was es gut kann: den Weg vom ersten Kontakt bis zum Termin, die Wiedervorlagen danach und die Übersicht im Team. Dort liegt in den meisten Beratungsbüros der größte Zeitverlust, und dort lässt sich ein Test nach wenigen Tagen beurteilen.

Rollen, 2FA und Export selbst prüfen

Prüfen Sie die Einstellungen aus diesem Kapitel in einem echten Konto, bevor Sie Kundendaten importieren.

Kapitel 03

Systeme vergleichen, ohne Noten

  • 6 Systeme mit belegten Preisen, neun Kriterien als Prüffragen.
  • Was GoHighLevel belegt abdeckt, und was im Test offen bleibt.
  • Fünf Alternativen: wann sie besser passen.
Kriterien

Neun Kriterien für die Auswahl

Punktwerte von 1 bis 5 sagen nichts, solange niemand erklärt, wie gemessen wurde. Deshalb stehen die neun üblichen Kategorien hier als Fragen, die Sie für Ihr Büro selbst beantworten.

  1. Automatisierung: Lässt sich aus einem Formular, einem Datum oder einer Antwort ein Ablauf auslösen, den Sie ohne Programmierung ändern können?

  2. Datenschutz: Auftragsverarbeitungsvertrag, Datenstandort, Übermittlungsgrundlage, Unterauftragsverarbeiter, Löschfunktionen.

  3. Kundenverwaltung: Eigene Felder, Dubletten-Erkennung, Import mit Ihren echten Daten, vollständiger Export.

  4. Reporting: Zeigt das System Anfragen, Termine und Abschlüsse je Stufe, und sind Auswertungen je Mitarbeiter abschaltbar?

  5. Pipeline: Mehrere Abläufe parallel, Pflichtfelder beim Stufenwechsel, klare Zuständigkeit.

  6. Compliance: Wo liegen Dokumentation, Aufzeichnung und Archiv, und wie lange hält das System Änderungen nach?

  7. Integrationen: Kalender, E-Mail, Telefonie, Maklerverwaltungsprogramm, Buchhaltung: welche sind dokumentiert, welche nur über Drittanbieter?

  8. Bedienbarkeit: Wie lange braucht ein neuer Kollege, bis er einen Kontakt anlegt, einen Termin vergibt und eine Wiedervorlage setzt?

  9. Preis-Leistung: Was kostet das System bei Ihrer Teamgröße, einschließlich Verbrauch, Einrichtung und Archiv?

Vergleich

Sechs CRM-Systeme im Vergleich: Preismodell und Branchenangebot

Ohne Noten und ohne Rangfolge: die Angaben, die sich auf den Preisseiten belegen lassen, und das, was Sie dort nicht finden.

Abrechnungsmodell, gelistete Preise und Branchenangebot laut offiziellen Preisseiten

SystemAbrechnungGelistete PreiseEigenes Produkt für FinanzdienstleisterStand
GoHighLevelvergütet pro Konto und Monat, Nutzer unbegrenztStarter 97 USD · Unlimited 297 USD · Agency Pro 497 USD[21]kein eigenes Finanzprodukt ausgewiesen2026-09-21
Salesforce Financial Services Cloud pro Benutzer und Monat, jährlichab 325 EUR · ab 350 EUR (Sales und Service)[22]eigenes Produkt für Finanzdienstleister2026-09-21
Microsoft Dynamics 365 Sales pro Benutzer und Monat, jährlich, nettoProfessional 56,30 EUR · Enterprise 91,00 EUR · Premium 130,00 EUR[23]auf der Preisseite nicht ausgewiesen2026-09-21
HubSpot Sales Hub pro Lizenz und MonatStarter ab 7 EUR · Professional ab 90 EUR · Enterprise ab 150 EUR[24]auf der Preisseite nicht ausgewiesen2026-09-20
Pipedrive pro Nutzerprofil und MonatLite 14 EUR · Growth 39 EUR · Premium 59 EUR · Ultimate 79 EUR[25]auf der Preisseite nicht ausgewiesen2026-09-20
Zoho CRM pro Benutzer und Monatnicht in Euro erhoben: die deutschsprachige Seite zeigte Rupien[26]nicht erhoben2026-09-20

Listenpreise ohne Steuern, Verbrauch, Einrichtung und Rabatte. Kein Funktionsvergleich und keine Bewertung. Maßgeblich ist, was der Anbieter zum Zeitpunkt Ihres Abschlusses anzeigt.

Zwei Unterschiede tragen die Entscheidung. Erstens das Abrechnungsmodell: GoHighLevel berechnet pro Konto, mit unbegrenzten Nutzern in allen Tarifen; alle anderen hier berechnen pro Nutzer. Zweitens das Branchenangebot: Salesforce führt ein eigenes Produkt für Finanzdienstleister, zu Preisen ab 325 Euro je Benutzer und Monat. Die übrigen Anbieter weisen auf ihren Preisseiten kein solches Produkt aus. [21][22]

Wie viel das Abrechnungsmodell bei Ihrer Teamgröße ausmacht, rechnet das Kapitel Kosten durch.

Das Kontomodell von GoHighLevel testen

Unbegrenzte Nutzer in allen Tarifen laut Preisseite; testen Sie mit dem ganzen Team, nicht allein.

GoHighLevel

Was GoHighLevel für Finanzberater abdeckt, und was nicht

Diese Website erhält eine Provision, wenn Sie GoHighLevel über den Partnerlink abonnieren. Deshalb steht hier ausdrücklich, was die Dokumentation belegt und was nicht.

In der Dokumentation belegt

  • Pipelines mit Stufen für Anfragen, Chancen und Kunden.[5]
  • Workflows: ein Auslöser (etwa Formular, Terminbuchung, Antwort), dann Aktionen.[4]
  • Kalender mit Buchungslink und Synchronisierung mit Google Kalender.[6]
  • E-Mail, SMS und Telefon aus dem Kontaktprofil, Anrufe mit Zeitpunkt und Dauer protokolliert.[7][8]
  • Rollen, „Only Assigned Data“, Zwei-Faktor-Anmeldung, Audit-Log über 60 Tage.[11][20][10]
  • Unbegrenzte Kontakte und Nutzer in allen Tarifen, Preis pro Konto.[21]

Nicht belegt, im Test zu klären

  • Ein Datenstandort in der EU: in der gelesenen Sicherheitsübersicht nicht genannt.[15]
  • Aufzeichnungen, die § 83 WpHG oder § 18a FinVermV genügen.[8]
  • Anbindung an Maklerverwaltungsprogramme, Buchhaltung oder Depotsysteme: in den gelesenen Artikeln nicht beschrieben.
  • Sprache der Oberfläche und des Supports: nicht geprüft.
  • Verbrauchskosten für SMS, Telefonie und E-Mail-Versand: nicht auf der Preisseite.[21]
Funktionen

Zwölf Funktionen, und woran Sie sie im Test messen

Zwölf Funktionen, die in Beratungsbüros am häufigsten gebraucht werden: jeweils mit einem Prüfkriterium statt eines Häkchens und dem Stand der Belege bei GoHighLevel.

Kundenverwaltung

Digitale Kundenakte

Alle Angaben zu einer Person an einer Stelle.

Prüfkriterium: Eigene Felder anlegen, Pflichtfelder festlegen, vollständige Akte exportieren.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtKontaktprofil mit Kommunikation.[7]

Kundenverwaltung

Automatische Nachverfolgung

Keine Rückmeldung vergessen.

Prüfkriterium: Wiedervorlage aus einem Datum oder einem Ereignis, ohne Programmierung.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtWorkflows mit Auslöser und Aktion.[4]

Kundenverwaltung

Lead-Erfassung und Priorisierung

Anfragen nach Herkunft und Dringlichkeit ordnen.

Prüfkriterium: Herkunft automatisch erfasst, Zuständigkeit sofort gesetzt.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtFormular als Auslöser; ein Punktesystem wurde nicht geprüft.[4]

Kommunikation

E-Mail an Kunden

Einladungen, Hinweise, Dokumentation.

Prüfkriterium: Versand nur an Kontakte mit passender Einwilligung, Abmeldung funktioniert.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtE-Mail aus dem Kontaktprofil.[7]

Kommunikation

SMS

Terminbestätigungen und kurze Hinweise.

Prüfkriterium: Kosten pro Nachricht bekannt, Absenderkennung für Deutschland geklärt.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtSMS aus dem Kontaktprofil; Kosten nicht auf der Preisseite.[7][21]

Kommunikation

Terminbuchung

Erstgespräche ohne E-Mail-Abstimmung.

Prüfkriterium: Ihr Kalendersystem wird synchronisiert, Pufferzeiten lassen sich setzen.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtBuchungslink, Synchronisierung mit Google Kalender.[6]

Dokumentation

Protokollvorlagen

Einheitliche Beratungsdokumentation.

Prüfkriterium: Vorlage mit Pflichtfeldern, am Kontakt abgelegt, exportierbar.

GoHighLevel · Nicht belegtBranchenvorlagen sind in der gelesenen Dokumentation nicht beschrieben.

Dokumentation

Pipeline je Beratungsfeld

Vorsorge, Absicherung, Finanzierung getrennt führen.

Prüfkriterium: Mehrere Pipelines, Stufenwechsel mit Pflichtangaben.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtPipelines mit Stufen.[5]

Dokumentation

Aufgaben im Team

Wer macht was bis wann.

Prüfkriterium: Aufgabe am Kontakt, mit Frist und Zuständigkeit, im Kalender sichtbar.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtAufgaben als Aktion eines Workflows.[4]

Auswertung

Vertriebsübersicht

Anfragen, Termine, Abschlüsse je Stufe.

Prüfkriterium: Zahlen stimmen mit einer Stichprobe von Hand überein.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtPipeline-Ansicht; Berichtstiefe im Test prüfen.[5]

Auswertung

Auswertung je Berater

Engpässe im Team erkennen.

Prüfkriterium: Nur mit Rechtsgrundlage und, falls vorhanden, Betriebsrat; abschaltbar.

GoHighLevel · Nicht belegtIn den gelesenen Artikeln nicht beschrieben.[9]

Auswertung

Änderungsprotokoll

Nachvollziehen, wer was geändert hat.

Prüfkriterium: Aufbewahrung lang genug oder regelmäßig exportiert.

GoHighLevel · In der Dokumentation belegtAudit-Log über 60 Tage, CSV-Export.[10]

Die zwölf Funktionen im Test abhaken

Nehmen Sie diese Liste mit ins Testkonto und notieren Sie für jede Funktion, ob sie Ihr Kriterium erfüllt.

Alternativen

Alternativen zu GoHighLevel, und wann sie besser passen

Fünf Systeme, die im Finanzvertrieb häufig in die engere Wahl kommen. Ohne Punktzahl, mit belegtem Preis.

Salesforce Financial Services Cloud

ab 325 EUR je Benutzer und Monat, jährlich[22]

Passt eher, wenn

  • Sie brauchen ein Produkt, das der Anbieter ausdrücklich für Finanzdienstleister führt.
  • Es gibt eine IT-Abteilung oder einen Partner für Einführung und Betrieb.
  • Das Budget pro Nutzer ist nicht der entscheidende Faktor.

Passt weniger, wenn

  • Sie sind Einzelberater oder ein kleines Büro: Schon ein Nutzer kostet mehr als das Starter-Konto von GoHighLevel.
  • Sie wollen in wenigen Tagen produktiv arbeiten.

Microsoft Dynamics 365 Sales

Professional 56,30 EUR je Benutzer und Monat, netto, jährlich[23]

Passt eher, wenn

  • Ihr Büro arbeitet bereits durchgehend mit Microsoft 365 und Teams.
  • Sie haben einen Partner, der das System anpasst.

Passt weniger, wenn

  • Sie suchen SMS, Buchungslinks und Automatisierung in einem Paket, ohne Zusatzmodule zu prüfen.
  • Sie haben keine Microsoft-Umgebung.

HubSpot Sales Hub

Starter ab 7 EUR, Professional ab 90 EUR je Lizenz und Monat[24]

Passt eher, wenn

  • Sie sind ein oder zwei Berater und brauchen zunächst nur Kontakte, Pipeline und E-Mail.
  • Marketing über Inhalte und Newsletter steht im Vordergrund.

Passt weniger, wenn

  • Das Team wächst: Die Kosten steigen mit jeder Lizenz.
  • Sie brauchen Funktionen aus höheren Tarifen; prüfen Sie Mindestlizenzen und Onboarding-Gebühren.

Pipedrive

Lite 14 EUR, Growth 39 EUR je Nutzerprofil und Monat[25]

Passt eher, wenn

  • Der Vertrieb steht im Mittelpunkt und die Abläufe sind einfach.
  • Wenige Nutzer, geringe Einstiegskosten.

Passt weniger, wenn

  • Sie wollen SMS, Terminbuchung und Automatisierung ohne Zusatzdienste; prüfen Sie, was jeder Tarif enthält.

Zoho CRM

in Euro nicht erhoben: die deutschsprachige Preisseite zeigte Rupien[26]

Passt eher, wenn

  • Sie suchen einen niedrigen Einstieg und nehmen sich Zeit für die Einrichtung.

Passt weniger, wenn

  • Sie brauchen einen verbindlichen Europreis vor dem Test: Fragen Sie ihn schriftlich an.
GoHighLevel gegen Ihre Alternative testen

Testen Sie zwei Systeme mit denselben drei Abläufen, dann vergleichen Sie Aufwand und Ergebnis.

Kapitel 04

Was es kostet, und was es bringt

  • Pro Konto oder pro Nutzer: die Schwelle ist berechnet, nicht geschätzt.
  • Verbrauch, Einrichtung, Archiv und Datenschutz stehen in keiner Preistabelle.
  • Den Nutzen rechnen Sie mit Ihren eigenen Ausgangswerten.
Preismodell

Pro Konto oder pro Nutzer: ab wann sich was rechnet

Ein Platzmodell multipliziert den Preis mit jedem Nutzer. Ein Kontomodell bleibt gleich, egal wie viele Berater, Assistenzen oder Auszubildende Zugang bekommen. Für einen Einzelberater ist das Platzmodell fast immer günstiger. Ab einer bestimmten Teamgröße kippt das Verhältnis. Die Tabelle rechnet diese Schwelle aus den Listenpreisen aus. [21]

Ab wie vielen Nutzern ein Kontopreis von 97 USD im Monat günstiger ist
Vergleichstarifje Nutzer und MonatKontomodell günstiger ab
HubSpot Sales Hub Starterab 7 EUR je Lizenz
14 Nutzern
Pipedrive Lite14 EUR je Nutzerprofil
7 Nutzern
Pipedrive Growth39 EUR je Nutzerprofil
3 Nutzern
Dynamics 365 Sales Professional56,3 EUR je Benutzer, jährlich, netto
2 Nutzern
HubSpot Sales Hub Professionalab 90 EUR je Lizenz
2 Nutzern
Salesforce FSC for Salesab 325 EUR je Benutzer, jährlich
1 Nutzer

Berechnet: kleinste Nutzerzahl, bei der Preis je Nutzer × Nutzer den Kontopreis übersteigt. Annahmen: nur Listenpreise, ein US-Dollar gleich ein Euro, keine Verbrauchskosten.

Ehrlich gerechnet: Für einen einzelnen Berater, der nur Kontakte und eine Pipeline braucht, ist ein günstiger Platztarif billiger als 97 US-Dollar im Monat. Das Kontomodell lohnt sich, wenn mehrere Personen arbeiten oder wenn Sie Funktionen nutzen, die Sie sonst zusätzlich kaufen müssten: SMS, Buchungslinks, Formulare, Automatisierung.

Monatsrechnung

Monatliche Grundgebühr für 1, 3 und 10 Nutzer

Monatliche Grundgebühr bei 1, 3, 10 Nutzern
TarifBezugsgröße1 Nutzer3 Nutzer10 Nutzer
GoHighLevel Starterpro Konto, USD979797
HubSpot Sales Hub Starterpro Nutzer, EUR, ab 72170
Pipedrive Litepro Nutzer, EUR 1442140
Pipedrive Growthpro Nutzer, EUR 39117390
Dynamics 365 Sales Professionalpro Nutzer, EUR 56,3168,9563
HubSpot Sales Hub Professionalpro Nutzer, EUR, ab 90270900
Salesforce FSC for Salespro Nutzer, EUR, ab 3259753.250

Nur Grundgebühren aus Listenpreisen. Ohne Einrichtung, Mindestlizenzen, Jahresrabatt, Steuern und Verbrauch.

Aus den Listenpreisen ergibt sich für HubSpot Professional bei zehn Lizenzen eine Grundgebühr ab 900 Euro im Monat, für die Financial Services Cloud ab 3.250 Euro, für GoHighLevel Starter 97 US-Dollar. Das sind Grundgebühren: Mindestlizenzen, Onboarding, Zusatzmodule und Verbrauch kommen hinzu und können die Reihenfolge verschieben. [24][22][21]

Nebenkosten

Was in keiner Preistabelle steht

  1. Verbrauch: SMS, Telefonminuten und E-Mail-Versand werden bei GoHighLevel nicht auf der Preisseite ausgewiesen. Fragen Sie die Preise für Deutschland an, bevor Sie Abläufe darauf bauen.[21]

  2. Einrichtung: Felder, Pipelines, Vorlagen, Workflows. Selbst gebaut kostet das Zeit, mit einem Partner Geld. Beides gehört in die Rechnung.

  3. Datenübernahme: Bereinigen, zuordnen, importieren, prüfen. Je älter der Bestand, desto länger.

  4. Archiv: eine Ablage für Fristen von fünf bis zehn Jahren, wenn das CRM sie nicht abdeckt.[2][10]

  5. Datenschutz: Prüfung des Auftragsverarbeitungsvertrags, gegebenenfalls eine Folgenabschätzung, Schulung.[13]

  6. Währung und Steuern: GoHighLevel rechnet in US-Dollar, Microsoft weist Nettopreise aus.[21][23]

Nutzen

Warum Finanzdienstleister ein CRM einführen, und wie Sie den Nutzen selbst rechnen

Pauschale Prozentwerte zu Umsatzplus, Kundenbindung oder Rendite lassen sich auf kein Büro übertragen, und für die üblichen Angaben dieser Art fand sich keine Studie. Die Gründe dahinter sind real; die Zahlen ermitteln Sie für Ihr Büro selbst.

Kundenbindung durch feste Kontaktpunkte

Ein Jahresgespräch, das automatisch fällig wird, findet eher statt als eines, an das jemand denken muss. Zählen Sie vor dem Test, wie viele Bestandskunden im letzten Jahr kein Gespräch hatten. Diese Zahl ist Ihr Ausgangswert.

Weniger Verwaltung pro Beratung

Terminabstimmung, Erinnerungen, Unterlagen anfordern: Messen Sie eine Woche lang, wie viel Zeit Sie damit verbringen. Nach dem Test messen Sie erneut, mit denselben Aufgaben.

Wachsen ohne Qualitätsverlust

Ein neuer Berater findet in einem gepflegten System sofort, was mit einem Kunden besprochen wurde. Wie lange die Einarbeitung heute dauert, wissen Sie; ob sie mit CRM kürzer wird, zeigt der erste neue Kollege.

Nachvollziehbare Dokumentation

Wenn Protokoll, Versandnachweis und Termine an einem Datensatz hängen, ist eine Beratung leichter nachzuweisen. Das ersetzt nicht das Archiv für die Frist, aber es verkürzt die Suche. [1]

Mehr Abschlüsse aus denselben Anfragen

Anfragen, die schnell eine Antwort und einen Termin bekommen, gehen seltener verloren. Zählen Sie, wie viele Anfragen im letzten Quartal ohne Termin blieben. Wenn es null sind, ist Ihr Engpass woanders.

Abgestimmte Kommunikation

Wenn alle Nachrichten am Kontakt hängen, schreibt niemand dem Kunden zweimal dasselbe. Im Team ist das oft der erste Effekt, den Kunden bemerken.

Mit Ihren eigenen Zahlen testen

Notieren Sie die Ausgangswerte vor dem Start, dann ist der Vergleich nach 30 Tagen eine Rechnung, keine Schätzung.

Kapitel 05

Entscheiden und selbst testen

  • Wann GoHighLevel passt, und wann nicht.
  • Ein Testplan für vier Wochen, mit Sicherheit zuerst.
  • Fünfzehn häufige Fragen.
Einordnung

Wann GoHighLevel passt, und wann nicht

Welches CRM für alle Finanzdienstleister am besten ist, lässt sich nicht belegen. Belegen lässt sich, für welche Lage ein Produkt gebaut ist, und für welche nicht.

Eher passend

  • Mehrere Berater und Assistenzen, die alle Zugang brauchen: Preis pro Konto, Nutzer unbegrenzt.[21]
  • Der Engpass liegt vor dem Vertrag: Anfragen, Rückrufe, Termine, Wiedervorlagen.
  • Sie wollen Formulare, Buchungslinks, E-Mail, SMS und Automatisierung in einem Konto statt in mehreren Werkzeugen.[4][6][7]

Eher nicht passend

  • Sie brauchen einen vertraglich zugesicherten Datenstandort in der EU und der Anbieter bestätigt ihn nicht schriftlich.[15]
  • Aufzeichnungspflichtige Gespräche sollen im CRM laufen, ohne dass die Anforderungen des WpHG oder der FinVermV bestätigt sind.[3][2]
  • Sie suchen ein Maklerverwaltungsprogramm mit Bestandsdaten der Versicherer.
  • Sie sind Einzelberater und brauchen nur Kontakte und eine Pipeline: Ein Platztarif ist günstiger.[25][24]
Testplan

In 30 Tagen prüfen: ein Plan für den Test

Ein Test beantwortet Ihre Fragen nur, wenn Sie sie vorher stellen.

Über den Partnerlink dieser Seite

30 Tage

Testzeitraum · HighLevel Bootcamp inklusive

Öffentliche Preisseite

14 Tage

gohighlevel.com/pricing · abgerufen am 2026-09-21

Woche 1

Grundlagen und Sicherheit

Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten, zweiten Nutzer mit „Only Assigned Data“ anlegen, Auftragsverarbeitungsvertrag und Liste der Unterauftragsverarbeiter lesen. Keine echten Kundendaten, bevor das erledigt ist. [20][11][14]

Woche 2

Ein Ablauf von Anfang bis Ende

Formular, Eingangsbestätigung, Buchungslink, Pipeline-Stufe, Aufgabe. Nehmen Sie einen Ablauf, den Sie heute wirklich haben, und messen Sie die Einrichtungszeit. [4][6][5]

Woche 3

Dokumentation und Export

Protokollvorlage bauen, an einem Testkontakt ablegen, vollständige Akte und Audit-Log exportieren. Entscheiden Sie, wohin diese Exporte für die Frist gehen. [10]

Woche 4

Kosten und Entscheidung

Verbrauchspreise für SMS und Telefonie schriftlich anfragen, Monatsrechnung mit Ihrer Teamgröße aufstellen, Ausgangswerte mit dem Test vergleichen. Kündigen oder weitermachen ist dann eine begründete Entscheidung.

Den 30-Tage-Test starten

30 Tage über diese Seite, HighLevel Bootcamp inklusive; die öffentliche Preisseite nennt 14 Tage. Maßgeblich ist, was der Anbieter bei der Anmeldung anzeigt.

FAQ

Häufige Fragen zum CRM für Finanzdienstleister

Fünfzehn Fragen, die vor der Auswahl eines CRM im Finanzvertrieb am häufigsten gestellt werden, mit Antworten, die sich belegen lassen.

Welche CRM-Software ist die beste für Finanzberater?

Es gibt keine, die für alle die beste ist, und diese Website vergibt keine Rangliste, weil sie von einem Anbieter vergütet wird. Entscheidend sind Ihre Erlaubnis, Ihre Teamgröße und die Frage, ob Sie ein Vertriebs-CRM oder eine Bestandsverwaltung suchen. Die neun Kriterien helfen bei der Auswahl.

Ist GoHighLevel DSGVO-konform?

Kein Produkt ist aus sich heraus konform; konform ist eine Verarbeitung. HighLevel stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag bereit und gibt eine Zertifizierung nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework an; die Produktinfrastruktur liegt nach eigener Angabe in den USA. Ob Ihre Nutzung rechtmäßig ist, hängt von Rechtsgrundlage, Datenarten und Ihren Schutzmaßnahmen ab. [14][15]

Was kostet GoHighLevel für ein Team von zehn Beratern?

Laut Preisseite 97, 297 oder 497 US-Dollar pro Konto und Monat, mit unbegrenzten Nutzern in allen Tarifen. Welcher Tarif nötig ist, hängt vor allem an der Zahl der Sub-Accounts. Dazu kommen Verbrauchskosten, die auf der Preisseite nicht stehen. [21]

Welche Pflichten muss ein CRM im Finanzsektor erfüllen?

Die Pflichten treffen nicht das CRM, sondern Sie: Beratungsdokumentation (VVG), Geeignetheitserklärung und Aufzeichnung (FinVermV, WpHG), Aufbewahrung (WpHG, FinVermV, GwG, HGB) und Datenschutz (DSGVO, BDSG). Ein CRM kann Dokumentation und Wiedervorlage unterstützen; Archiv und Aufzeichnung müssen Sie gesondert prüfen. [1][2][3][17]

Lässt sich GoHighLevel mit bestehender Finanzsoftware verbinden?

Dokumentiert ist in den hier gelesenen Artikeln die Synchronisierung mit Google Kalender und ein Workflow-Modell mit Auslösern und Aktionen. Eine Anbindung an Maklerverwaltungsprogramme, Buchhaltung oder Depotsysteme ist dort nicht beschrieben. Fragen Sie konkret nach Ihrer Software, bevor Sie sich festlegen. [6][4]

Wie lange dauert die Einführung?

Eine seriöse Zahl gibt es dafür nicht, sie hängt an Datenbestand und Abläufen. Ein erster Ablauf lässt sich im Test in Stunden bauen; wie lange Datenübernahme und Vorlagen dauern, sehen Sie in den Wochen zwei und drei des Testplans.

Eignet sich GoHighLevel für selbständige Einzelberater?

Wenn Sie nur Kontakte und eine Pipeline brauchen, ist ein Platztarif ab 7 oder 14 Euro günstiger. GoHighLevel lohnt sich für Einzelberater, wenn sie Formulare, Buchungslinks, SMS und Automatisierung tatsächlich nutzen und sonst dafür zusätzlich zahlen würden. [24][25][21]

GoHighLevel oder HubSpot für Versicherungsmakler?

Keiner der beiden weist auf seiner Preisseite ein Versicherungsmodul aus; die Bestandsverwaltung bleibt im Maklerverwaltungsprogramm. Der Unterschied liegt im Preismodell (Konto gegen Lizenz) und darin, was im Paket enthalten ist. Testen Sie beide mit demselben Ablauf. [21][24]

Wie sicher sind Kundendaten in GoHighLevel?

Der Hersteller nennt TLS 1.2 oder 1.3 bei der Übertragung, AES-256 im Ruhezustand, eine SOC 2 Type II-Zertifizierung, Zwei-Faktor-Anmeldung und Rollen. Das sind Selbstauskünfte. Für Ihre Seite der Sicherheit sind Zugriffsrechte, Schulung und die Frage entscheidend, welche Daten Sie überhaupt speichern. [15][20][11]

Gibt es GoHighLevel auf Deutsch?

Die Spracheinstellungen der Oberfläche wurden für diese Seite nicht geprüft. Was Ihre Kunden sehen, also E-Mails, SMS, Formulare und Buchungsseiten, formulieren Sie selbst. Prüfen Sie die Oberfläche in den ersten Testtagen mit den Kollegen, die täglich damit arbeiten sollen.

Kann ich GoHighLevel kostenlos testen?

Ja. Über den Partnerlink dieser Seite sind es 30 Tage mit HighLevel Bootcamp; die öffentliche Preisseite nennt 14 Tage. Welche Konditionen gelten, zeigt der Anbieter bei der Anmeldung. [21]

Welches CRM eignet sich für Vermögensverwalter und Family Offices?

Hier stehen Aufzeichnung nach § 83 WpHG, Depot- und Portfoliosysteme und oft Auslagerungsvorgaben im Vordergrund. Salesforce führt ein eigenes Produkt für Finanzdienstleister. GoHighLevel kann die Schicht für Akquise, Termine und Kommunikation sein, ersetzt aber keines der Kernsysteme. [3][22]

Was unterscheidet GoHighLevel von anderen CRM-Anbietern?

Zwei Dinge: der Preis pro Konto mit unbegrenzten Nutzern und die Bündelung von Pipeline, Workflows, Kalender, E-Mail, SMS und Telefonie in einem Konto. Ein eigenes Produkt für Finanzdienstleister führt GoHighLevel nicht. [21][4][7]

Wie ist der Support für Nutzer in Deutschland?

Sprache und Erreichbarkeit des Supports wurden nicht geprüft. Stellen Sie im Test eine echte Frage, zum Beispiel nach dem Datenstandort oder den SMS-Preisen für Deutschland, und bewerten Sie Antwortzeit und Qualität selbst.

Lassen sich Daten aus HubSpot oder Salesforce übernehmen?

Prüfen Sie das mit einem echten Export Ihres heutigen Systems im Testkonto: Stammdaten, Zuständigkeiten, Einwilligungsnachweise und Gesprächsverlauf. Was sich nicht übernehmen lässt, muss im Altsystem oder im Archiv für die Frist verfügbar bleiben. [10]

Selbst prüfen statt Testurteilen glauben

Rollen, Export, Buchungslink und Kosten: in einem echten Konto, mit Ihren eigenen Abläufen.

Jetzt 30 Tage mit Bootcamp testen

30 Tage über diese Seite, 14 Tage laut öffentlicher Preisseite. Maßgeblich sind die Konditionen, die der Anbieter bei der Anmeldung anzeigt.

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Belege

Quellen

Jede externe Angabe auf dieser Seite ist hier belegt: mit Abrufdatum, Adresse zum Nachprüfen (als Text, nicht verlinkt), dem Wortlaut und dem, was die Quelle ausdrücklich nicht belegt.

  1. §§ 61 und 62 VVG: Beratungs- und Dokumentationspflichten des Versicherungsvermittlers

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-21 · gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__61.html
    § 61 Abs. 1: „Der Versicherungsvermittler hat den Versicherungsnehmer […] nach seinen Wünschen und Bedürfnissen zu befragen und […] zu beraten sowie die Gründe für jeden zu einer bestimmten Versicherung erteilten Rat anzugeben. Er hat dies unter Berücksichtigung der Komplexität des angebotenen Versicherungsvertrags nach § 62 zu dokumentieren.“ § 62 Abs. 1: Die Informationen nach § 61 Abs. 1 sind „vor dem Abschluss des Vertrags klar und verständlich in Textform zu übermitteln.“
    Belegt: Versicherungsvermittler müssen Wünsche und Bedürfnisse erfragen, die Gründe für ihren Rat angeben, dies dokumentieren und vor Vertragsschluss in Textform übermitteln (Ausnahmen in § 62 Abs. 2). Belegt nicht: Die Normen schreiben kein Format und keine Software vor. Eine Aufbewahrungsfrist nennen sie nicht.
  2. §§ 18, 18a und 23 FinVermV: Geeignetheitserklärung, Aufzeichnung, Aufbewahrung

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-21 · gesetze-im-internet.de/finvermv/
    § 18 Abs. 1: Der Gewerbetreibende muss dem Privatkunden „auf einem dauerhaften Datenträger vor Vertragsschluss eine Erklärung über die Geeignetheit der im Rahmen der Anlageberatung gegebenen Empfehlung (Geeignetheitserklärung) zur Verfügung stellen.“ § 18a: Aufzeichnungen sind „gegen nachträgliche Verfälschung und unbefugte Verwendung“ zu sichern; der Anleger ist „vorab in geeigneter Weise“ zu informieren und kann „jederzeit verlangen, dass ihm eine Kopie der Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt wird“. § 23: „Die Aufzeichnungen nach § 18a Absatz 1 Satz 1 und Absatz 4 sowie die in § 22 genannten Unterlagen sind zehn Jahre auf einem dauerhaften Datenträger vorzuhalten und so aufzubewahren, dass sie von den Geschäftsräumen aus jederzeit zugänglich sind.“
    Belegt: Finanzanlagenvermittler und Honorar-Finanzanlagenberater (Erlaubnis nach § 34f oder § 34h GewO) müssen eine Geeignetheitserklärung auf dauerhaftem Datenträger übergeben, Telefongespräche und elektronische Kommunikation zur Vermittlung und Beratung aufzeichnen, gegen Verfälschung sichern, Kopien auf Verlangen herausgeben und die Unterlagen zehn Jahre vorhalten. Belegt nicht: Die Verordnung nennt kein Produkt und sagt nicht, welches System als „dauerhafter Datenträger“ im Einzelfall genügt. Sie gilt nicht für Versicherungsvermittler ohne Finanzanlagenerlaubnis.
  3. § 83 WpHG: Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-21 · gesetze-im-internet.de/wphg/__83.html
    Abs. 3: „hat das Wertpapierdienstleistungsunternehmen für Zwecke der Beweissicherung die Inhalte der Telefongespräche und der elektronischen Kommunikation aufzuzeichnen.“ Abs. 5: „Hat das Wertpapierdienstleistungsunternehmen seine Kunden nicht vorab über die Aufzeichnung der Telefongespräche oder der elektronischen Kommunikation informiert oder hat der Kunde einer Aufzeichnung widersprochen, darf das Wertpapierdienstleistungsunternehmen für den Kunden keine telefonisch oder mittels elektronischer Kommunikation veranlassten Wertpapierdienstleistungen erbringen“. Abs. 8: „Die Aufzeichnungen nach den Absätzen 3 und 6 sind für fünf Jahre aufzubewahren, soweit sie für die dort genannten Zwecke erforderlich sind.“
    Belegt: Wertpapierdienstleistungsunternehmen müssen Telefongespräche und elektronische Kommunikation zu bestimmten Geschäften aufzeichnen, die Kunden vorab informieren und die Aufzeichnungen fünf Jahre aufbewahren. Belegt nicht: Die Norm gilt für Wertpapierdienstleistungsunternehmen, nicht automatisch für jeden Finanzberater. Sie sagt nicht, dass ein CRM diese Aufzeichnung leisten muss oder kann.
  4. HighLevel: Introduction to Workflows and Automations

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-20 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000002445-introduction-to-workflows-and-automations
    „Workflow automation is the process of using technology to perform repetitive tasks automatically.“ „A trigger is an event that sets your workflow into motion.“ „An action is the task performed in response to a trigger.“ Genannte Auslöser: Terminbuchung, Formular, Antwort auf eine Nachricht.
    Belegt: Das dokumentierte Modell (ein Auslöser, dann Aktionen) und die Beispiele, die der Hersteller selbst nennt. Belegt nicht: Keine vollständige Liste der Auslöser, keine Aussage, welcher Tarif was enthält, keine Zeitersparnis.
  5. HighLevel: Understanding Pipelines

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-20 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000001982-understanding-pipelines
    „Pipelines are visual workflow tools that show the progress of leads, deals, or customers from start to finish.“ „A pipeline is made up of stages, with each stage representing a step in your sales or customer journey.“
    Belegt: Was eine Pipeline und eine Stufe in diesem Produkt sind. Belegt nicht: Keine Aussage zu Prognosegenauigkeit oder Berichtstiefe.
  6. HighLevel: Integrating Google with HighLevel Calendars

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-21 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000002369-integrating-google-with-highlevel-calendars
    „Google Calendar integration with HighLevel enables real-time scheduling, streamlined availability management, and seamless syncing across platforms.“ Aus „Getting Started: Setup a Booking Calendar“: „Share the calendar link to start booking appointments!“
    Belegt: Eine Kalenderfunktion, deren Link zur Terminbuchung geteilt wird, und die Synchronisierung mit Google Kalender. Belegt nicht: Keine Aussage zu anderen Kalendersystemen im Einzelfall und keine Wirkung auf Terminausfälle.
  7. HighLevel: Getting Started: Setup Email, Phone & SMS

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-21 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000005058-getting-started-setup-email-phone-and-sms
    „Easily reach individual contacts from their profile using SMS, Email, or Phone.“
    Belegt: SMS, E-Mail und Telefon lassen sich aus dem Kontaktprofil heraus nutzen. Belegt nicht: Keine Kosten pro Nachricht, keine Zustellraten, keine Aussage zur Zulässigkeit von Werbenachrichten in Deutschland.
  8. HighLevel: The Phone Dialer Overview

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-21 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000005807-the-phone-dialer-overview
    „The Phone Dialer is a browser-based calling interface that allows users to place and receive calls directly from HighLevel without external phone hardware or apps.“ „All calls are logged to contact records with timestamps, duration, and call status.“
    Belegt: Eine browserbasierte Telefonie, die Anrufe mit Zeitpunkt, Dauer und Status am Kontakt protokolliert. Belegt nicht: Keine Aussage, ob eine Aufzeichnung den Anforderungen von § 83 WpHG oder § 18a FinVermV genügt; keine Verfügbarkeit deutscher Rufnummern, keine Minutenpreise.
  9. § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG: Mitbestimmungsrechte

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-20 · gesetze-im-internet.de/betrvg/__87.html
    Der Betriebsrat hat, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, in folgenden Angelegenheiten mitzubestimmen: … 6. Einführung und Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen;
    Belegt: Besteht ein Betriebsrat, ist er bei Einführung und Anwendung technischer Einrichtungen zu beteiligen, die zur Überwachung von Verhalten oder Leistung bestimmt sind. Belegt nicht: Die Norm gilt nur in Betrieben mit Betriebsrat und entscheidet nicht, ob eine konkrete CRM-Funktion darunter fällt.
  10. HighLevel: Audit Logs

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-21 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000006667-audit-logs
    „Audit Logs are the source of truth for who did what and when across your HighLevel account.“ „Audit Log entries are retained for 60 days and then purged.“ „You can export filtered Audit Logs to a CSV file.“
    Belegt: Ein Änderungsprotokoll mit Nutzer und Zeitpunkt, exportierbar als CSV, mit einer Aufbewahrung von 60 Tagen. Belegt nicht: Das Protokoll ist nach eigener Angabe nach 60 Tagen gelöscht. Es ist damit kein Archiv für Fristen von fünf oder zehn Jahren. Die Seite nennt keine längere Aufbewahrung.
  11. HighLevel: Manage Sub-Account User Roles & Permissions

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-21 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000002544-user-roles-permissions-and-assigned-data-subaccount
    „Admin: full access to all modules and settings in the sub-account“ · „User: restricted access; granular permissions apply.“ · „Toggle Only Assigned Data to restrict a user's visibility to only the leads, opportunities, and data explicitly assigned to them.“
    Belegt: Zwei Rollen (Admin, User), feinere Berechtigungen und eine Einstellung, mit der ein Nutzer nur die ihm zugewiesenen Kontakte und Verkaufschancen sieht. Belegt nicht: Keine Aussage, ob die Einstellung alle Module gleich abdeckt; das ist im Testkonto zu prüfen.
  12. Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 5, 9, 28 und 32

    Europäisches Parlament und Rat, EUR-Lex · abgerufen am 2026-09-21 · eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32016R0679
    Art. 9 Abs. 1: „Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, aus denen […] hervorgehen, sowie die Verarbeitung von […] Gesundheitsdaten […] einer natürlichen Person ist untersagt.“ Art. 28 Abs. 1: „Erfolgt eine Verarbeitung im Namen eines Verantwortlichen, so arbeitet dieser nur mit Auftragsverarbeitern, die hinreichend Garantien dafür bieten, dass geeignete technische und organisatorische Maßnahmen […] durchgeführt werden“. Art. 5 Abs. 1 lit. e: Speicherung nur „so lange […], wie es für die Verfolgung der Zwecke, für die sie verarbeitet werden, erforderlich ist“.
    Belegt: Gesundheitsdaten sind eine besondere Kategorie mit grundsätzlichem Verarbeitungsverbot und gesetzlichen Ausnahmen (Art. 9 Abs. 2). Wer ein CRM eines Dritten nutzt, bleibt Verantwortlicher und darf nur Auftragsverarbeiter mit hinreichenden Garantien einsetzen. Art. 32 verlangt Sicherheitsmaßnahmen nach Stand der Technik und Risiko. Daten sind nicht länger zu speichern als für ihren Zweck erforderlich. Belegt nicht: Die Verordnung bewertet kein Produkt. Sie sagt nicht, ob ein bestimmtes CRM „DSGVO-konform“ ist: das hängt von Vertrag, Konfiguration, Rechtsgrundlage und Nutzung im Einzelfall ab.
  13. § 22 BDSG: Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-21 · gesetze-im-internet.de/bdsg_2018/__22.html
    „In den Fällen des Absatzes 1 sind angemessene und spezifische Maßnahmen zur Wahrung der Interessen der betroffenen Person vorzusehen.“ Genannt werden unter anderem Maßnahmen, die nachträglich überprüfen lassen, ob und von wem Daten eingegeben, verändert oder entfernt worden sind, die Sensibilisierung der Beteiligten und die Beschränkung des Zugangs zu den Daten.
    Belegt: Wo besondere Kategorien (etwa Gesundheitsangaben) verarbeitet werden dürfen, verlangt das deutsche Recht zusätzliche Schutzmaßnahmen: Nachvollziehbarkeit von Eingaben und Änderungen, Schulung, Zugriffsbeschränkung. Belegt nicht: Die Norm schreibt keine bestimmte Software vor und legt nicht fest, wie lange ein Änderungsprotokoll aufzubewahren ist.
  14. HighLevel: Data Processing Agreement

    HighLevel · abgerufen am 2026-09-21 · gohighlevel.com/data-processing-agreement
    „HighLevel will act as a Processor of Customer Personal Data. Customer will act as the Controller of Customer Personal Data.“ „HighLevel is certified to the EU-U.S. Data Privacy Framework, the UK Extension to the EU-U.S. Data Privacy Framework, and the Swiss-U.S. Data Privacy Framework.“ Übermittlungen erfolgen nach dem Anhang zu den Standardvertragsklauseln; die Liste der Unterauftragsverarbeiter steht unter gohighlevel.com/sub-processors.
    Belegt: Dass HighLevel einen Auftragsverarbeitungsvertrag bereitstellt, sich als Auftragsverarbeiter und den Kunden als Verantwortlichen einordnet, eine Zertifizierung nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework angibt und Unterauftragsverarbeiter listet. Belegt nicht: Der Vertrag ersetzt nicht Ihre eigene Prüfung (Rechtsgrundlage, Datenschutz-Folgenabschätzung, berufsrechtliche Pflichten). Ob die Zertifizierung am Tag Ihres Abschlusses gilt, prüfen Sie in der offiziellen Liste des Data Privacy Framework.
  15. HighLevel: Security and Compliance Overview

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-21 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000000574-highlevel-security-and-compliance-overview
    „All data is encrypted in transit with TLS version 1.2, or 1.3 and 2,048 bit keys or better.“ „Platform data is stored using AES-256 encryption.“ „HighLevel outsources hosting of its product infrastructure to leading cloud infrastructure providers such as Google Cloud Platform Services and Amazon Web Services.“ „Our product infrastructure resides in the United States.“ „HighLevel aims to provide features that enable our customers to easily achieve and maintain their GDPR compliance requirements.“ Die Seite verweist auf eine SOC 2 Type II-Zertifizierung.
    Belegt: Die Angaben des Herstellers zu Verschlüsselung, Hosting-Anbietern, Standort der Produktinfrastruktur (USA) und zu einer SOC 2 Type II-Zertifizierung. Belegt nicht: Die Seite nennt keinen Datenstandort in der EU oder in Deutschland. Die Angaben sind Selbstauskünfte des Herstellers; der Prüfbericht selbst liegt hier nicht vor. Nichts davon macht eine Nutzung automatisch rechtmäßig.
  16. § 201 StGB: Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-20 · gesetze-im-internet.de/stgb/__201.html
    Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt 1. das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt oder 2. eine so hergestellte Aufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.
    Belegt: Das unbefugte Aufzeichnen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ist strafbar, ebenso das Gebrauchen einer solchen Aufnahme. Belegt nicht: Die Norm sagt nicht, wann eine Aufnahme befugt ist; gesetzliche Aufzeichnungspflichten (etwa § 83 WpHG) regeln das für ihren Bereich.
  17. § 8 GwG: Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-21 · gesetze-im-internet.de/gwg_2017/__8.html
    Abs. 4: Die Aufzeichnungen sind „fünf Jahre aufzubewahren, soweit nicht andere gesetzliche Bestimmungen über Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten eine längere Frist vorsehen“, und sie sind „spätestens nach Ablauf von zehn Jahren zu vernichten“.
    Belegt: Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz müssen die im Rahmen der Sorgfaltspflichten erhobenen Angaben fünf Jahre aufbewahren und spätestens nach zehn Jahren vernichten. Die Pflicht hat also eine Untergrenze und eine Obergrenze. Belegt nicht: Die Norm sagt nicht, wer im Einzelfall Verpflichteter ist (das regelt § 2 GwG) und wo die Angaben zu speichern sind.
  18. § 257 HGB: Aufbewahrung von Unterlagen, Aufbewahrungsfristen

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-20 · gesetze-im-internet.de/hgb/__257.html
    Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse … zehn Jahre; Buchungsbelege acht Jahre; die sonstigen in Absatz 1 aufgeführten Unterlagen sechs Jahre.
    Belegt: Kaufleute müssen empfangene und abgesandte Handelsbriefe sechs Jahre aufbewahren, Buchungsbelege acht Jahre, Handelsbücher und Jahresabschlüsse zehn Jahre. Belegt nicht: Die Norm sagt nicht, welche CRM-Einträge im Einzelfall Handelsbriefe sind, und regelt nicht das Verhältnis zur Löschpflicht der DSGVO.
  19. § 7 UWG: Unzumutbare Belästigungen

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-20 · gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__7.html
    bei Werbung mit einem Telefonanruf gegenüber einem Verbraucher ohne dessen vorherige ausdrückliche Einwilligung oder gegenüber einem sonstigen Marktteilnehmer ohne dessen zumindest mutmaßliche Einwilligung
    Belegt: Telefonwerbung setzt bei Verbrauchern eine vorherige ausdrückliche Einwilligung voraus. § 7 Abs. 2 und 3 regeln zudem Werbung per elektronischer Post. Belegt nicht: Der Gesetzestext bewertet keinen konkreten Einzelfall und keine Software.
  20. HighLevel: Authenticator App Support for Two-Factor Authentication (2FA)

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-21 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000005534-authenticator-app-support-for-two-factor-authentication-2fa-
    „Authenticator App Support for Two-Factor Authentication (2FA) is a security enhancement that integrates time-based one-time password (TOTP) functionality into your HighLevel account.“
    Belegt: Zwei-Faktor-Anmeldung mit Authenticator-App (TOTP) ist verfügbar. Belegt nicht: Keine Aussage, ob sie für alle Nutzer erzwungen werden kann; das ist in den Einstellungen zu prüfen.
  21. HighLevel: Pricing

    HighLevel · abgerufen am 2026-09-21 · gohighlevel.com/pricing
    Starter $97/Month · Unlimited $297/Month · Agency Pro $497/Month · Enterprise: Preis auf Anfrage. „Start Your 14 Day Free Trial Today!“ Am 2026-09-20 gelesen: „On all plans, you get unlimited contacts and unlimited users.“ Starter umfasst 3 Sub-Accounts, Unlimited und Agency Pro unbegrenzt viele.
    Belegt: Listenpreise in US-Dollar pro Konto und Monat, unbegrenzte Kontakte und Nutzer in allen Tarifen, den öffentlich genannten Testzeitraum von 14 Tagen. Belegt nicht: Keine Verbrauchskosten (SMS, Telefonie, E-Mail-Versand), keine Steuern, keine Aussage zur Eignung für regulierte Tätigkeiten. Ein 30-tägiger Testzeitraum steht nicht auf dieser Seite: er ist eine Kondition des Partnerlinks dieser Website.
  22. Salesforce Financial Services Cloud: Preise

    Salesforce · abgerufen am 2026-09-21 · salesforce.com/de/financial-services/pricing/
    Financial Services Cloud for Sales ab 325 € · for Service ab 325 € · for Sales and Services ab 350 € · Agentforce 1 Sales 750 € · Agentforce 1 Service 750 €, jeweils pro Benutzer und Monat, jährliche Abrechnung
    Belegt: Dass Salesforce ein eigenes Produkt für Finanzdienstleister anbietet und die ausgewiesenen Einstiegspreise pro Benutzer und Monat. Belegt nicht: Keine Implementierungskosten, keine Mindestlaufzeit im Einzelfall, kein Funktionsvergleich.
  23. Microsoft Dynamics 365 Sales: Preise

    Microsoft · abgerufen am 2026-09-21 · microsoft.com/de-de/dynamics-365/products/sales/pricing
    Sales Professional 56,30 € · Sales Enterprise 91,00 € · Sales Premium 130,00 €, jeweils pro Benutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, „Preise zzgl. MwSt.“
    Belegt: Die ausgewiesenen Preise pro Benutzer und Monat, netto, jährliche Abrechnung. Belegt nicht: Keine Microsoft-365-Lizenzen, keine Partnerkosten für die Einführung, kein Funktionsvergleich.
  24. HubSpot Sales Hub: Preise

    HubSpot · abgerufen am 2026-09-20 · hubspot.de/pricing/sales
    Kostenlose Version 0 €/Monat · Starter ab 7 €/Monat/Lizenz · Professional ab 90 €/Monat/Lizenz · Enterprise ab 150 €/Monat/Lizenz
    Belegt: Die auf der deutschen Preisseite ausgewiesenen Einstiegspreise pro Lizenz und Monat. Belegt nicht: Belegt keinen Gesamtpreis: Mindestlizenzzahlen, Onboarding-Gebühren und Zusatzmodule sind hier nicht abgebildet.
  25. Pipedrive: Preise

    Pipedrive · abgerufen am 2026-09-20 · pipedrive.com/de/pricing
    Lite 14 € · Growth 39 € · Premium 59 € · Ultimate 79 € pro Nutzerprofil und Monat
    Belegt: Die ausgewiesenen Preise pro Nutzerprofil und Monat bei monatlicher Abrechnung. Belegt nicht: Belegt keinen Funktionsumfang je Tarif und keine Eignung für eine regulierte Beratung.
  26. Zoho CRM: Preise (deutschsprachige Seite)

    Zoho · abgerufen am 2026-09-20 · zoho.com/de/crm/zohocrm-pricing.html
    Standard ₹800 /Benutzer/Monat · Professional ₹1.400 · Enterprise ₹2.400 · Ultimate ₹2.600.
    Belegt: Dass die deutschsprachige Preisseite am Abrufdatum Beträge in indischen Rupien auswies, nicht in Euro. Belegt nicht: Belegt keinen Europreis. Eine Umrechnung wäre eine Erfindung mit Kurs und Datum. Prüfen Sie, welche Währung Ihnen tatsächlich berechnet wird.